Auschwitz (Oświęcim): Sehenswertes und Einkaufsmöglichkeiten

Die Chemiewerke Synthos „S.A.“ stellen den größten Arbeitgeber in Auschwitz dar. Als börsennotiertes Unternehmen zählt es zu den führenden Produzenten chemischer Grundstoffe in Polen und ist zudem der größte Hersteller von Polystyrol und Synthesekautschuk in Europa. Die ursprünglichen Buna-Werke wurden während des Zweiten Weltkriegs von der deutschen I.G. Farben mit Hilfe von Häftlingen des Konzentrationslagers Auschwitz errichtet.

Altstadt
Der Stadtkern gleicht einer historischen deutschen Altstadt. Wir fühlten uns wie auf dem Mrktpltz von Grimma, Torgau oder Wurzen. Außerhalb des Stadtkerns siedelten sich Industrie und moderne Einkaufsmöglichkeiten an.

Lidl in Polen – Auschwitz

Einkaufsmöglichkeiten
Zu diesem Kapitel zählen neben Deichmann und TK-MAXX auch Lidl, Kaufland und viele andere bekannte Namen. KFC und McDonald sind ebenso häufig zu finden wie in unseren Gefilden.

Das polnische „Lidl“ ist allerdings größer als seine deutsche Schwester. Die Regale sind mit deutlich mehr Produkten gefüllt, und die Kassen sind konstant besetzt, ohne dass es zu Warteschlangen kommt. In Deutschland gehe ich ungern zu Lidl, gerade wegen der langen Wartezeiten. Oft braucht man nur wenige Dinge und muss dafür viel Zeit in der Schlange vor der Kasse verbringen. Das ist in den polnischen Lidl-Märkten nicht der Fall. Der öffentliche Nahverkehr wird größtenteils von Omnibussen bedient, und die Parkplatzsituation ist schlecht.

Freizeitaktivitäten
Mit „Spaß & Wellness“ schaut es schlecht in Auschwitz aus. Eine kleine Bowling Bar mit zwei Bahnen und einem halbwegs gefüllten Spirituosen Regal ist das das „Kula Hula“. Für Freunde der polnischen Sprache existiert ein Kino im Auschwitz. Das war es auch schon.

Sehenswürdigkeiten
Das Staatliche Museum „Auschwitz-Birkenau“ auf diesem Gelände umfasst die erhaltenen und teilweise rekonstruierten Anlagen der Konzentrationslager Auschwitz I und Auschwitz-Birkenau. Diese Gedenkstätte erinnert an die Millionen von Opfern, die während der deutschen Besatzung Polens im Zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren. Bisher haben über 25 Millionen Besucher das Museum besichtigt.

Im Stadtzentrum finden Besucher das im Jahr 2000 eröffnete jüdische Zentrum, welches das reichhaltige jüdische Leben der Stadt vor dem Einmarsch der Wehrmacht dokumentiert.

Die einzige erhaltene Synagoge in Auschwitz wurde rekonstruiert und wieder freigegeben. Es gibt jedoch derzeit keine in Auschwitz ansässige jüdische Bevölkerung. Der letzte jüdische Einwohner, Szymon Kluger, starb im Jahr 2000.