Polenausflug: Das hat uns gefallen

Abgesehen von den günstigen Lebensmittelpreisen gibt es selbstverständlich auch andere Aspekte, die gefallen oder weniger ansprechend sind. Heute möchte ich die positiven Seiten zusammenfassen.

Geldautomaten vor Biedronka

Weitverbreitete Geldautomaten
Das Netz der Geldautomaten ist hier deutlich besser erschlossen als bei uns. Vor oder in jeder Tankstelle findet man einen EC-Geldautomaten, ebenso vor den Biedronka-Supermärkten. Biedronka ist mit über 2.823 Filialen und mehr als 65.000 Mitarbeitern die größte Supermarktkette und das zweitgrößte Unternehmen in Polen.
Zwar kann man bei uns ebenfalls in Supermärkten bequem mit EC-Karte zahlen, doch persönlich bevorzuge ich oft Bargeld in der Hand. Manche Menschen mögen generell kein Bezahlen mit EC-Karte, so wie ich. In Polen stellt das kein Problem dar, da überall EC-Automaten zur Verfügung stehen – das finde ich hervorragend.

Die Tankstellen-Shops
Was ist anders an den Tankstellen-Shops in Polen? Die Preise. Im Gegensatz zu unseren Tankstellen-Pächter setzt der polnische Kollege keine Wucherpreise an. Eine paar Dosen Red Bull als Muntermacher sind erschwinglich und ein paar Mahlzeiten bleiben ebenfalls bezahlbar.

Benzinpreise
An der Tankstelle bekommt der Deutsche Autofahrer nirgendwo anders so viel Super-Kraftstoff für sein Geld wie in Polen. 1,18 Euro der Liter Super! Lediglich beim Diesel ist Bulgarien und Luxemburg noch billiger.

Der Kreisverkehr
Die Einen mögen ihn, die Anderen nicht. In Polen gibt es mehr Kreisverkehr als Ampeln. Persönlich finde ich das Praktisch, der Verkehrsfluss bleibt geschmeidig, Staus dadurch minimiert.

Die Lidl Supermärkte
Die Lidl Supermärkte sind überwiegend größer als bei uns. Während bei uns oft nur eine einzige von drei Kasse besetzt ist, sind es in Polen 4 von 5 Kassen. Auch flitzt viel mehr Personal durch die Gänge.

Lose Kartoffeln im Supermarkt
Kartoffeln gibt es im Supermarkt lose, in großen Kisten. Der Kunde sucht sich seine Knollen selber aus. Es gibt Große und Kleine. In Deutschland sind alle Kartoffeln genormt und oft viel zu klein.

Arzneimittelangebot im Supermarkt

Verfügbarkeit von Arzneimitteln im Supermarkt
In Deutschland dürfen Schmerzmittel ausschließlich in Apotheken verkauft werden. In Polen hingegen sind sie auch im Supermarkt frei erhältlich und können dort am gewöhnlichen Ladentisch erworben werden. So etwa ASPIRIN 500mg in einer Packung mit 10 Kautabletten für lediglich 2,47 Euro. In Deutschland hingegen zahlt man dafür mindestens 5 Euro. Viele Eltern schätzen das Angebot an NUROFEN-Tabletten, da es wichtig ist, dass Kinder keine zu starken Schmerzmittel einnehmen. Eine 10er Packung NUROFEN kostet im polnischen Supermarkt umgerechnet etwa 2,15 Euro, während sie in einer deutschen Apotheke rund 4 Euro kostet.

Überwachte Ferienwohnungen

Die Sicherheit in unserer Ferienwohnung
Jeder kennt die gängigen Vorurteile über Polen, wie zum Beispiel: „Heute gestohlen – morgen in Polen.“ In unserer Unterkunft hingegen fühlten wir uns trotz ihrer abgelegenen Lage sicher. Der gesamte Hof war vollständig mit Überwachungskameras ausgestattet, Videokameras überwachten das Treppenhaus, es gab elektronische Schlösser, und das Hoftor wurde durch eine zentrale Steuerstelle aus der Ferne überwacht und bedient.

Ferienwohnung

Das Ambiente unserer Ferienwohnung
Die Ferienwohnung war sehr geschmackvoll eingerichtet, sauber und vom Platzangebot her mehr als ausreichen für drei Personen. Ein Schlafzimmer mit zwei Betten, ein Wohnzimmer mit einer großen Sitzlandschaft aus Kunstleder(natürlich mit Schlaffunktion. Die offene Küche mit modernster Technik und genügend Zubehör ausgestattet.

Mit Sicherheit gäbe es noch viel mehr Positives zu berichten, doch fühlten wir uns eher etwas gehetzt, statt entspannt. Wir wollten in 3 Tagen „Auschwitz“ erleben, da war nicht viel Zeit übrig für entspannte Urlaubstage in der polnischen Herbstlandschaft. Beim nächsten Mal bringen wir bestimmt mehr Zeit mit.